Gesellschaftsfragen

Schweiz – Kambodscha

Meilensteine der Kantha Bopha-Spitäler – gestern und heute

von «Stiftung Kinderspital Kantha Bopha»*

(24. April 2026) Die Geschichte der Kantha-Bopha-Spitäler ist ein beeindruckendes Kapitel humanitärer Hilfe. 1992 bauten die Schweizer Kinderärzte Beat Richner (1947–2018) mit seinem Kollegen Peter Studer (1947–2020) auf Wunsch des Königs das Spital in Phnom Penh wieder auf, das nach dem Krieg in Schutt und Asche lag. 1999 öffnete im Norden des Landes das Jayavarman VII-Spital seine Türen. Heute versorgen wir an beiden Standorten mit fünf Krankenhäusern und einer Geburtsklinik täglich rund 3000 Kinder und haben über 2700 Arbeitsplätze für Einheimische geschaffen.

«Ihr seid uns echt brutal wichtig!»

Drogenprävention mit Herz und Verstand

von Dr. med. Sabine Vuilleumier-Koch*

(17. April 2026) «Endlesslife-Suchtprävention hilft, Abhängigkeiten früh zu verhindern und das körperliche, seelische und soziale Wohlbefinden zu stärken.» Mit diesen Worten bietet der Verein Endlesslife aus St. Gallen an, was gut 120 Jugendliche einer Kantonsschule Ende März erleben durften. Dabei gelang es Thomas Feurer, dem Gründer der Organisation «Endlesslife» (siehe Kasten) und seinem Team, die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler während eines ganzen Morgens – vier Stunden lang – zu fesseln und sie zur aktiven Teilnahme zu motivieren.

Social Media, junge Mädchen und der Überwachungsstaat

von Anne Burger*

(10 10. April 2026) Jugendschutz oder Anonymität im Netz sind falsche Widersprüche. Man kann sowohl Kinder vor Social Media schützen als auch die Meinungsfreiheit aufrechterhalten. Beides ist wichtig.

Solidarität im Dorf – verlieren wir etwas Wertvolles?

von Stephan Laube, Gemeinderat in Felben-Wellhausen (TG)

(27. März 2026) Viele von uns kennen es noch: Im Dorf war Hilfe selbstverständlich. Wer spät von der Arbeit kam, wusste dass die Kinder beim Nachbarn mitessen konnten. Man lieh sich Leiter, Werkzeug oder Auto, ohne Quittung und ohne Diskussion. Wenn jemand krank wurde oder ein Todesfall eintrat, stand eine Handvoll Menschen vor der Tür – mit Suppe, Zeit und offenen Ohren.

Deutschland

Debanking gegen unabhängigen Journalisten

Ulrich Heyden nach über 30 Jahren das Konto gesperrt

(27. März 2026) (CH-S) Ulrich Heyden ist einer der wenigen unabhängigen deutschen Journalisten, der aus Russland berichtet. Seine Position ist eigenständig und deshalb kritisch. Er arbeitet seit vielen Jahrzehnten in Russland und kann durch seine Sprachkenntnisse, seine persönlichen Verbindungen, seine Erfahrung und seine umfangreichen Kenntnisse über Land und Leute seinen Lesern im deutschsprachigen Raum hochwertige Berichte, Reportagen bzw. Analysen präsentieren (https://ulrich-heyden.de). Das ist einer der Gründe, warum Ulrich Heyden auch im «Schweizer Standpunkt» ein gern gesehener Referent ist.

«Aller Rechte beraubt»

Hannes Hofbauer stellt sein neues Buch vor

von Marita Brune-Koch*

(27. März 2026) Haben Sie schon einmal den Namen Jacques Baud gehört? Na, Sie sicher schon, schliesslich lesen Sie mit dem «Schweizer Standpunkt» eine Publikation, die ausführlich von ihm und über ihn berichtet hat. In den Main-Stream-Medien finden Sie kaum etwas über ihn. Genau diese Frage – «Kennen Sie Jacques Baud?» – stellte Dr. Hannes Hofbauer, Autor und Verleger, einem Kreis von Buchhändlerinnen. Die Antwort: Niemand hatte den Namen jemals gehört. Das ist symptomatisch.