Solidarität im Dorf – verlieren wir etwas Wertvolles?
von Stephan Laube, Gemeinderat in Felben-Wellhausen (TG)
(27. März 2026) Viele von uns kennen es noch: Im Dorf war Hilfe selbstverständlich. Wer spät von der Arbeit kam, wusste dass die Kinder beim Nachbarn mitessen konnten. Man lieh sich Leiter, Werkzeug oder Auto, ohne Quittung und ohne Diskussion. Wenn jemand krank wurde oder ein Todesfall eintrat, stand eine Handvoll Menschen vor der Tür – mit Suppe, Zeit und offenen Ohren.